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Wenn ich geh dann sei gewiss: ich
geh in Frieden
Mit den Menschen denen ich begegnet bin
Ein kleines Stück desselben Wegs war uns beschieden
Unser Zusammensein gab meinem Leben Sinn
Und wenn ich geh dann sei gewiss: ich
geh in Dankbarkeit
Weil ich so viel lernen durfte Tag für Tag
Im Rückblick seh ich all den Reichtum meiner Lebenszeit
Voll Licht und Schatten die ich niemals missen mag
Und schien es schwer zu werden wusste
doch ein Teil von mir
Es würde lohnen und am Ende gut ausgehn
Jede Lektion und jede Prüfung öffnete mir eine Tür
Ich durfte lernen und verstehn - ich durfte sehn
Und wenn ich geh dann sei gewiss: ich
geh in Liebe
Zu all den Menschen, deren Nähe ich gefühlt
Und alle Kämpfe, Niederlagen oder Siege
Warn Teil der Rolle nur - mal gut mal schlecht gespielt
Und schien es schwer zu werden wusste
doch ein Teil von mir
Es würde lohnen und am Ende gut ausgehn
Jede Lektion und jede Prüfung öffnete mir eine Tür
Ich durfte lernen, durfte fühlen und verstehn
Und wenn ich geh, geh ich allein - doch
ich verlass euch nicht
Es ist mein Körper nur der seinen Dienst getan
Was wir erlebten und uns schenkten bleibt ein strahlend helles Licht
Verbunden bleiben wir - ich glaube fest daran
Drum: wenn ich geh so soll zum Abschied
sein Musik und Tanz
Ausdruck der Freude über alles was hier war
Vergeht das eine steht das andre auf in hellem Glanz
Im Licht der Gegenwart verblasst was einst geschah
Und wenn ich geh durchschreite ich das
Tor zu neuem Licht
Zu neuem Leben, neuen Räumen, neuer Zeit
Wir werden wieder uns begegnen - mach kein trauriges Gesicht
Verbunden sind und bleiben wir in Ewigkeit
nach
einem Gedicht von Hans Christian Fischer
Foto: ewr 2003