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Am Morgen war der Himmel grau
Doch jetzt hat Sonne sich hervorgestohlen
Es ist grad Februar doch Frühling regt sich in der
Luft
Ein Tag am Meer - und endlich Atem holen
Und um uns tollt die Hündin –
schwarzer Pelz,
gezaust vom Wind
Es gibt so viel zu schnüffeln, zu entdecken
Sie teilt es jedem mit, ob man es hörn will oder
nicht
Sie bellt es in die Ohrn
und in die Ecken
Ein Tag mit dir am Meer
Ich schau dich an – mein Herz wird weit
Ein Augenblick, so groß, was soll ich sagen
Verbunden mit dem Leben, mit dem Meer, mit aller
Zeit
Minutenlang verstummen alle Fragen
Versunkenheit verfliegt, ein Bellen
bringt mich
schnell zurück
Ins Hier und Jetzt, zurück zu meinen Pflichten
Das Tier spuckt mir den Ball vor meine Füße:
Herrchen, wirf!
Zu Hause kannst du, wenn’s denn sein muss, dichten
Ein Tag mit dir am Meer
So einzigartig wieder mal
Ich halt dich fest im Arm – wir schaun
und schweigen
Wie Wolkenspiel am Himmel wiederholt das Meer sich
nie
Vielleicht will sich das Leben uns heut zeigen
Darf man als Hund hier tolle Löcher graben
Wenn später die Saison beginnt, dann darf das nur
der Mensch
Das Tier versteht nicht, was die immer haben
Ein
Tag mit dir am Meer
Von selbst fügt alles sich zurecht
Was wir im Alltag durcheinander
bringen
Das Tier will nicht nach Haus – es
fühlt sich eins
mit der Natur
Es will erleben, nicht nur davon
singen
