Tag am Meer

hineinhören?

Ein Tag mit dir am Meer
Am Morgen war der Himmel grau
Doch jetzt hat Sonne sich hervorgestohlen
Es ist grad Februar doch Frühling regt sich in der Luft
Ein Tag am Meer - und endlich Atem holen 

Und um uns tollt die Hündin – schwarzer Pelz, gezaust vom Wind
Es gibt so viel zu schnüffeln, zu entdecken
Sie teilt es jedem mit, ob man es hörn will oder nicht
Sie bellt es in die Ohrn und in die Ecken 

Ein Tag mit dir am Meer
Ich schau dich an – mein Herz wird weit
Ein Augenblick, so groß, was soll ich sagen
Verbunden mit dem Leben, mit dem Meer, mit aller Zeit
Minutenlang verstummen alle Fragen 

Versunkenheit verfliegt, ein Bellen bringt mich schnell zurück
Ins Hier und Jetzt, zurück zu meinen Pflichten
Das Tier spuckt mir den Ball vor meine Füße: Herrchen, wirf!
Zu Hause kannst du, wenn’s denn sein muss, dichten

Ein Tag mit dir am Meer
So einzigartig wieder mal
Ich halt dich fest im Arm – wir schaun und schweigen
Wie Wolkenspiel am Himmel wiederholt das Meer sich nie
Vielleicht will sich das Leben uns heut zeigen
 
Der schwarzbepelzte Blitz freut sich am Sandstrand – heute noch
Darf man als Hund hier tolle Löcher graben
Wenn später die Saison beginnt, dann darf das nur der Mensch
Das Tier versteht nicht, was die immer haben

Ein Tag mit dir am Meer
Von selbst fügt alles sich zurecht
Was wir im Alltag durcheinander bringen
Das Tier will nicht nach Haus – es fühlt sich eins mit der Natur
Es will erleben, nicht nur davon singen


Foto: ewr 2003

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