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Fischfreundschaft
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hineinhören?
In
dem tiefen blauen Meer schwamm ein Haifisch hin und her
Er war traurig und allein: Niemand wollte bei ihm sein
Eines Tags jedoch, o Wunder, traf er auf ne mutge Flunder
"Lieber Hai, sag, bist du satt? Ich bin ja nur klein und platt
Daher lohnt´s nicht mich zu fressen, also kannst du das vergessen
Vielmehr kannst du mich beschützen, bist dann endlich zu was
nütze."
Sprach die kleine Flunder keck
Schwamm von da an nie mehr weg
Für den großen starken Hai war die Einsamkeit vorbei
Doch worüber mit der Alten sollte er sich unterhalten?
Völlig anders die Interessen, angefangen schon beim Essen ...
"Besser als mit ihr zu reisen wär vielleicht: sie zu verspeisen
Selbst wenn ich alleine bin, hat die Flunder dann nen Sinn
Und des platten Flunderlebens wär letztendlich nicht vergebens."
Schon vernimmt er jenes Murren:
Zustimmendes Magenknuren
Oh, er lächelte charmant, als er sich bei ihr einfand
Und er lud sie herzlich ein, bei ihm Essensgast zu sein
Sie war arglos, die Naive - folgte ihm bis in die Tiefe
Schließlich drehte er sich um, packte zu, sie guckte dumm
Ihre Augen wurden runder, dumm gelaufen, kleine Flunder
Freundschaften mit einem Hai brechen urplötzlich entzwei
Die Moral von der Geschicht:
Freundschaft klappt mit Haien nicht
Text und
Zeichnung: Britta
Thordsen